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Der Sonntag begann mit Wind um 5 Bft aus W. Das passte gut zu unserem Plan, nach Marstrand zu segeln und nach einem zunächst sehr geschützter Weg vorbei an dem netten Ort Kyrkesund und später doch ganz schön ruppigen Törn entlang der Küste fanden wir einen Platz auf Marstrandöen an einem Steg mit Heckbojen direkt bei dem Städtchen unterhalb der Festung. Ein Spaziergang zur Burg, durch den Wald und das Städtchen ließ uns die Begeisterung der Schweden für diesen Hafen verstehen. Dass der Wind uns hier zu zwei Hafentagen zwang, freute uns. Am Montag packten wir alles für ein Picknick ein und marschierten im Urzeigersinn um die Insel, um dann im Norden mit einer tollen Aussicht über die Schären und die nördliche Hafeneinfahrt zu frühstücken.
Abgerundet wurde der Aufenthalt hier durch die Marstrand-Krimis, die wir in dieser Umgebung nur so verschlungen haben.
Am Mittwoch öffnete sich das Wetterfenster für den Absprung nach Laesö. Lange noch konnten wir hinter uns die Burg sehen, bis gut acht Meilen südwestlich von Marstrand etwas großes, dunkles keine 100m neben dem Boot auftauchte. Eine Fontaine und die charakteristische Rückenflosse ließen keinen Zweifel daran, dass wir Besuch von einem Finnwal hatten, der gut und gerne doppelt so lang wie unser Boot war. Obwohl unsere Gefühle in dem Moment sicherlich gemischt waren - ein tolles Erlebnis.
In Vesterö bekamen wir einen Platz als zweites Schiff im Päckchen an der Nordmole. Ein prima Platz für Thomas, denn von hier aus konnte man die Kitesurfer bestens beobachten.
Der Donnerstag wurde für eine ausgedehnte Radtour über die Insel mit Stops bei der Salzsiederei und einem Gang durch den zweiten Hafen der Insel Österby genutzt, bevor es am Freitag zum letzten mal für uns hieß: "Leinen los!"
Ging es zunächst unter Segeln zügig Richtung Hals, mussten wir mangels Wind die letzten Meilen doch motoren und erwischten im Hafen den gleichen Liegeplatz, an dem die "First Smile" schon zwei Wochen zuvor angelegt hatte. Also wieder perfekte Grillbedingungen, die natürlich ausgiebig genutzt wurden.
Nach Bootleerräumen - dass dieser riesige Berg Krams auf dem kai vorher mal in dem kleinen Boot gewesen war ist kaum zu glauben - und Putzen am Samstag tauchte der Wagen mit Nadja, Christoph und Domenik auf und das Einräumen konnte losgehen.
Silke und Tom nutzten diese Zeit noch, reichlich Geld im nahen Sportgeschäft zu lassen und nach einem gemütlichen Klönschnack im Cockpit ging es auf vier Rädern zurück nach Kiel.



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