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In der Nacht frischte es ordentlich auf, die Wellen knallten unter das Heck, Silke konnte nicht schlafen und Thomas musste mit Hilfe unseres Innenliegers das Päckchen mit einer weiteren Achterleine vom Fischkutter vor uns wegziehen. War ganz schön Arbeit.
Am Mittwochmorgen ging es dann zeitig los und nach kurzer Motorfahrt fanden wir in Gullholmen einen klasse Liegeplatz. Der Vormittag wurde im Hafen genossen, bevor wir am Nachmittag den Norden der Insel mit phantastischer Aussichten und Rinderherde starteten, dessen krönender Abschluss die Entdeckung der museumsreifen Hafeninsel Gullholmen war. Engste verwinkelte Gässchen zwischen liebevoll restaurierten und teilweise ganz schön schiefen Holzhäuschen machten klar: Das wird wieder einen Hafentag geben.
Also konnte Silke am Donnerstag erstmal in Ruhe Joggen und beide anschließend im kristallklaren Wasser des Hafens vom Boot aus baden. Nach einem gemütlichen Frühstück ging es zur Erkundung des Inselsüdens. Entlang der Ostküste führte der Weg vorbei an einem gut besuchten Sandstrand mit Segelschule und Café, das ein leckeres Eis für uns bereithielt. Auf dem Rückweg bogen wir zu einer tiefen, aber sehr flachen Bucht im Inselwesten ab, in der wir uns zum Baden hinlegen mussten. Aber das kühlte trotzdem prima und nach einer Lese-Trocken-Pause und erneutem Rundgang über die "Museumsinsel" entstand beim leckeren Abendessen der Beschluss, durch die engen Fahrwasser um die Insel Orust herumzufahren.
Also führte uns der Kurs am Freitag Richtung Osten, vorbei an den Jollen einer Segelschule, durch ganz enge Passagen und mit einem tollen Frühstück im Cockpit unter Autopilot, der uns entlang der Wälder an Orusts Nordküste steuerte. Vorbei an der Vindö-Werft knickte das Fahrwasser Richtung Süden und führte uns zu dem kleinen Ort Ljungskile direkt an der Autobahn, von der aber wie im Hafenführer beschrieben wirklich kaum etwas zu spüren war. Ein Bummel durch die Geschäfte des Orts endete in einem Gartencafé.
Am nächsten Morgen legten wir nach Joggen (Silke) und einem Marsch zur doch nicht so nahen Tanke mit zwei Dieselkanistern (Tom) mit Kurs Südwest ab, um nach einer Viertelstunde Besuch von einem Seehund zu bekommen. Auch südlich um Orust führte das Fahrwasser uns vorbei an kleinen Iseln und durch enge Stellen mit tollen Häusern am Ufer, bis wir im proppevollen Hafen von Mollösund einen Platz als viertes Schiff im Päckchen ergattern konnten. Wieder so ein Bilderbuchstädtchen mit einer phantastischen Aussichtsstelle mit Holz-Fischerfrau und natürlich - wie der Name schon sagt - einer Windmühle über dem Ort.



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