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Kaum war das Schiff halbwegs leergeräumt, wurde der Platz mit Fahrrädern, Gepäck von Silke und Proviant sofort wieder gefüllt. Der ursprüngliche Plan, noch kurz nach Skagen zu segeln, wurde wegen des Skagen-Musikfestivals und des überfüllten Hafens dort fallengelassen. Stattdessen gab es für Silke und Tom einen Stadtbummel und einen ruhigen Abend.
Am Sonntag, 07.07. ging es nach einem Morgenspaziergang erst um die Mittagszeit los, um durch das ganz schön wellige Skagerak mit viel Speed Richtung schwedische Schären zu düsen. Nachdem der Wind immer weiter aufgefrischt hatte und deutlich über 6Bft lag, musste das Groß runter und Speed und Lage wurden wieder normal. Als die "First Smile" Ihren Bug schon fast in den Wellenschatten der Schären gesteckt hatte, ging doch noch ein Speiseopfer an Neptun über Bord. Dafür entschädigte aber die wunderschöne kleine Insel Käringö mit ihrem netten Hafen und schnuckeligen Häuschen.
Am Montag war erstmal ein ausgedehnter Spaziergang durch den kleinen Ort und über die Insel bis zu den Badebuchten angesagt, bevor gegen 15:00 der längste Ablegeversuch in Thomas immerhin 40-jähriger Seglerkarriere begann. Vorleinen los, Achterleine los, und schon hing die Achterleine des Nachbarboots zwischen unserem Kiel und Ruder. Das Klarieren dauerte sicherlich eine Halbe Stunde, dann konnte es aber endlich durch die traumhaften Fahrwasser unter Motor Richtung Norden gehen. Nach kurzen Hafenrundfahrten in Gullholmen und Grundsund, die mangels Geldautomaten direkt wieder verlassen wurden, legten wir in Lysekil als zweites Schiff im Päckchen an. Auch wenn Lysekil bestimmt eine nette Stadt ist, nach unserem Spaziergang war uns klar: Wir wollen lieber wieder in die kleinen Bullerbühäfen.
Also segelten wir am Dienstag erstmal nur unter Genua zu den Kornö-Inseln. Auf Lille Kornö gelang das erste Heckankeranlegen der "First Smile" erstaunlich unproblematisch und nach Spaziergang über und Eis auf der kleinen Korninsel wollten wir weiter. Allerdings entschieden wir uns, den Bug wieder Richtung Süden zu drehen um die vielen niedlichen Häfen anzulaufen, die wir auf dem Hinweg passiert hatten. So wurde Lille Kornö zum bisher nördlichsten Hafen der "First Smile".
Weder in Stora Kornö, noch in Fiskebäkskil war ein Platz für uns frei, also motorten wir Richtung Grundsund, das wir ja schon von unserer Hafenrundfahrt her kannten. Auf halbem Weg änderte sich das Motorgeräusch etwas, dafür aber die Geschwindigkeit drastisch. Für das Anlegemanöver als zweites Schiff im Päckchen reichte es aber noch. Ein Unterwasserfoto zeigte dann auch die Ursache: Um den Propeller hatte sich ein ansehnlicher Algenklumpen gewickelt. Eine halbe Stunde Stochern mit dem Bootshaken brachte eine Tüte voll Algen an die Oberfläche und ein Unterwasserfoto von einem wieder sichtbaren Propeller in die Kamera.
Nun konnte es zum obligatorischen Gang durch Grundsund losgehen, der mit einem leckeren Wein bei Sonnenuntergang auf einer Bank am Kai endete.



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