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Nach einer sehr frühen Autofahrt konnten Thomas, Tim und Max als zweite Crew des Sommers die "First Smile" schon am Vormittag in Aarhus von Wiebke und Torben übernehmen. Zügig wurde das Gepäck zwischen Auto und Boot hin- und hergetauscht, die Kuchenbude abgebaut und gegen Mittag begann für Max der erste Segeltörn seines Lebens. Tim steuerte lässig aus dem Hafen heraus und Thomas kümmerte sich darum, die Genua auszurollen. Das brachte bei Wind um 4 Bft. Genügend Fahrt ins Schiff, um schon gegen 16:00 Uhr die Schleuse zum Yachthafen Oer zu passieren. Die Augen der Jungs wurden nach der Schleuse immer größer und kaum war das Schiff längsseits neben dem Aussichtsturm festgemacht, konnte man das hektische Pfeifen des Blasebalgs hören und das Schlauchboot nahm seine Form an. Was für ein Hafen für ein Schlauchboot - jede Menge kleine Kanäle und Brücken, Buchten, Inseln … da musste man sogar beim Schlauchbootnavigieren aufpassen. Aber die Jungs hatten das prima im Griff und konnten sogar einen Shuttleservice für lauffaule Väter einrichten ;-) Nach dem Aufbauen des Cockpitzelts stand für die Jugend fest: Thomas kann alleine unter Deck pennen!
Nach einem flotten Frühstück ging es am Sonntag durch die Schleuse wieder aus dem Hafen raus und diesmal unter Vollzeug und mit aufgepumptem Schlaucher im Schlepp Richtung Grenaa. Die Jungs waren noch so geschafft vom Rudern am Vortag, dass sie nach einem kleinen Mittagssnack das Cockpit in ein Schlafwagenabteil umfunktionierten. Gegen 16:00Uhr waren sie beim Einlaufen in Grenaa aber hellwach, denn der Hafen versprach wieder perfekte Schlauchbootbedingungen.
Die Jungs waren also beschäftigt und Thomas konnte bei einem Spaziergang am Abend die Abwrackwerft entdecken.
Am nächsten Tag legten die Jungs gefühlte 120 Meilen mit dem Schlauchboot zurück, Tom war zu Fuß in Grenaa -City und alle zusammen konnten am Abend das zerpflückte Schiff bewundern.
Der Mittwoch hielt für die "First Smile" gemischtes Wetter bei ordentlich Wind bereit. Der Törn nach Hals verlief zwar schaukelig, aber auch ganz schön schnell, auch wenn wir beim Fahrwasser nach Hals von einer riesigen Yacht überholt wurden. Aber die fuhr ja auch mit Motor.
Im Hafen machten wir längsseits an einer X-95 fest und die Jungs hatten Internet! Also wieder ein Hafentag. Das passte recht gut zum Wetterbericht und der Donnerstag begann mit einem klasse Omelette vom "Chef de Chaosine" Max und endete mit gemütlichem Chillen und Grillen direkt neben dem Schiff. Lecker :
Unser letzter Segeltag am Freitag brachte richtiges Kaiserwetter mit sich und in atemberaubendem Tempo wurden die wenigen Yachten vor uns überholt. In Frederikshavn erwischten wir eine prima gelegene Box und ein Spaziergang in die Stadt führte uns zu einem großen Hamburgeressen.
Samstag wurde nach einem frühen Omelettefrühstück (Danke Max!) das Gepäck der Jungs von Bord geräumt und der Dampfer geputzt. Erstaunlich, wieviel Krempel unter Deck gepasst hatte.



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